Gibt es einen Unterschied zwischen Nachtsicht und Tagessicht?
Normalerweise gibt es keinen Unterschied zwischen dem Nachtsehtest und dem Tagessehtest.
Es gibt zwei Arten des Sehens: das zentrale Sehen und das Gesichtsfeldsehen. Das zentrale Sehen reagiert empfindlicher auf helles Licht und ermöglicht es, ein Objekt nur bei ausreichend Licht zu erkennen. Das Gesichtsfeldsehen hingegen reagiert ebenfalls auf helles Licht und ermöglicht es, Farbe und Form von Objekten bei Tag und Nacht wahrzunehmen. Daher gibt es in der Regel keinen Unterschied zwischen Tag und Nacht. Patienten sollten beim Sehtest darauf achten, den Kopf nicht zu neigen und die Augen nicht zusammenzukneifen. Beide Augen sollten die gleiche Sehschärfe wie auf der 5,0-Sehtafel aufweisen. Es wird außerdem empfohlen, die Augen im Alltag möglichst wenig zu reiben und dies auch während des Sehtests zu vermeiden, da Druck auf die Hornhaut die Sehschärfe beeinträchtigen kann.
Patienten wird außerdem empfohlen, auf eine angemessene Augennutzung zu achten, die längere Nutzung elektronischer Geräte zu vermeiden und nach 45 Minuten direkter Augennutzung eine Pause einzulegen. Gleichzeitig wird empfohlen, dass Patienten während des Lernens oder Arbeitens täglich Augenübungen wie Augenmassagen durchführen, um die visuelle Ermüdung zu lindern und die Sehkraft zu schützen. Bei jeglichen Beschwerden sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden, um Verzögerungen zu vermeiden.
Veröffentlichungsdatum: 13. Juni 2021